Hunde an die Leine

15.02.2018 • 17:58 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wenn man häufig im Gebiet der Rheinmündung unterwegs ist und weiß, dass es sich dort um ein Wildschutzgebiet handelt, erkennt man auch an einer dort angebrachten großen Tafel, welche geschützten Arten dort leben. Ganz klar ist erkenntlich gemacht worden, dass Hunde während des gesamten Aufenthaltes an der Leine zu halten sind. Seit langer Zeit kann ich wahrnehmen, dass Hunde frei herumlaufen und auch jagen. Die Besitzer laufen oft weit entfernt, und mancher Hund reagiert
nicht auf Zurufe. Spricht man den einen und anderen Hundehalter darauf an, dann bekommt man zu hören, dass „der Hund eh nüt tuat“. Ich habe in der letzten Zeit mehrfach die Erfahrung gemacht, dass Wildhasen um ihr Leben rennen, habe Füchse gesehen, die auf der Flucht waren. Ich habe mich einerseits darüber gefreut, dass man diese in der freien Wildbahn überhaupt zu sehen bekommt, andererseits weiß ich, diese rennen um ihr Leben. Das rücksichtslose Streunen- und Jagenlassen durch ignorante Hundehalter, die in völlig geistiger Impotenz die dort geltenden Regeln missachten, gehört abgestellt. Das Naturschutzgebiet trägt seinen Namen zu Recht, d. h. der Hund und sein Halter haben sich anzupassen. Das Zuwiderhandeln gehört gestraft.

Angela Tischler,

Dammstraße,

Lauterach