Vorsicht bei Schlüsseldiensten

Leserbriefe / 18.02.2018 • 17:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Kürzlich standen meine Kinder und ich vor der zugefallenen Wohnungstür, weshalb ich frierend nach einem Schlüsseldienst im Internet suchte und ihn via Googlesuche unter dem Eintrag „Schlüsseldienst Lochau“ fand. Tatsächlich kam nach einer Stunde ein Aufsperrdienst mit deutschem Kennzeichen, murkste eine Stunde an der Wohnungstüre herum, hinterließ die Tür zwar offen, aber beschädigt und verlangte schlussendlich 373 Euro. Wie ich in Erfahrung bringen konnte, wird eine Tür im selben Sperrzustand von Profis in zehn Minuten geöffnet, um einen günstigeren Preis. Leuten in einer ähnlichen Notlage rate ich dringend, nicht im Internet, sondern im Herold nachzuschauen, sich für eine einheimische Firma zu entscheiden und genau nachzufragen, von wo angefahren wird und wie viel der Einsatz voraussichtlich kosten dürfte. Denn die Gesprächspartner von dubiosen 0800er-Nummern sind gewöhnlich sehr gewieft und verstehen es ausgezeichnet, eine Notlage auszunutzen.

Barbara Berger,

Leutenhofen, Hohenweiler