Entscheidung über Messepark

Leserbriefe / 28.03.2018 • 20:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
VN-Bericht vom 28. März 2018.
VN-Bericht vom 28. März 2018.

Apparatschiks entscheiden, wo die Konsumenten einkaufen gehen dürfen. Warum soll ein Landwirt aus Schröcken bzw. seine Vertretung
entscheiden, ob der Messepark erweitert wird? Warum soll ein Handwerker aus Ludesch gegen die Erweiterung des Messeparks sein? Was kümmert dies eine Hotelangestellte in Gargellen? Höchstwahrscheinlich sind diese nicht gegen eine Ausweitung des Angebots im Messepark. Ihre Kammern, die in den vergangenen Jahren eher als Bremser und Vertreter ihrer Kammer­interessen als mit Ideen, die unser Land weiterbringen, aufgefallen sind, haben im Raumplanungsbeirat eine Stimme und sind gegen die Erweiterung des Messeparks. Was kümmert die Erweiterung des Messeparks den Stand Montafon? Wessen Interessen
vertritt die Regionalgemeinschaft Bregenzerwald? Die der Bregenzer-
wälder Konsumenten oder die eines Konkurrenten des Messeparks? Dann ist da auch noch die Marktgemeinde Lustenau, die in ihrer Stellungnahme von einer weiteren Schwächung der Ortszentren spricht, gleichzeitig aber einen Ikea-Markt am Ortsrand von Lustenau will! Lasst die Bürger, die Konsumenten entscheiden, was sie wollen, und nicht irgendwelche Apparatschiks. „Wenn der Konsument nicht bekommt, was er will, das lernt man relativ früh in Ökonomie, dann fährt er dorthin, wo er es bekommt“ (Zitat von Landesstatthalter Rüdisser, VN vom 8. 3. 2018).

Christoph Wirnsperger,
Rotkreuzstraße, Lustenau