Umgang

Leserbriefe / 30.03.2018 • 19:05 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

mit Nutztieren

Nach den Berichten über die Tiertransporte wurde mir wieder klar, welch ein unglaubliches Privileg ich habe, wenn ich meiner Familie Fleisch von meinen eigenen Tieren, die in ihrer gewohnten Umgebung starben, servieren kann. Wenn auch Ihnen der Zorn über die K(r)ämpfe bei der Zulassung des mobilen Schlachthofs von Benno Feldkircher gekommen ist, kontak-
tieren Sie doch den zuständigen Landesrat oder andere Mitglieder der Vorarlberger Landesregierung. Fordern Sie Ihr EU-Recht auf ein Lebensmittel Fleisch ein, das nicht bis in die letzte Faser mit Stress- und Angsthormonen belastet ist. Fordern Sie Tierschutzgesetze ein, die einen würdevollen Umgang mit den Nutztieren ermöglichen. Fordern Sie Unterstützung für jene Bauern ein, die ihre Tiere gefahrlos bis zum Ende begleiten wollen. Und fordern Sie die Unterstützung für kleine Metzgereien, die mit einer mobilen Schlachtung ein Alleinstellungsmerkmal im Kampf ums Überleben sehen.

Hochwertiges Fleisch von Tieren, die in ihrer gewohnten Umgebung angst- und stressfrei geschlachtet wurden, darf kein Privileg sein. Und Ökoland Vorarlberg mit Tierschutzland Nummer 1 kein leeres Versprechen.

Elisabeth Feuerstein,

Zanzenberg,

Dornbirn