Österreich auf der
Syriengeberkonferenz

Leserbriefe / 01.05.2018 • 15:59 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Dieser Tage fand in Brüssel angesichts des seit Jahren tobenden Bürgerkrieges mit Beteiligung von West und Ost nun eine Syrien-Geberkonferenz statt: Laut der Kleinen Zeitung vom 26. 4. 2018 zeigten Deutschland dort mit einer Spendenzusage von einer Milliarde und England mit 857 Millionen ihre menschliche Seite. Dies entspricht immerhin einer pro-Kopf-Leistung von zwölf Euro. Österreich zeigte seine menschenverachtende Seite. Entgegen den vielfach großmundigen Versprechungen und Forderungen von Kurz und Strache, die Not müsse „vor Ort angegangen werden“, wurden mit gerade mal vier Millionen Spendenzusage gerade mal 0,48 Euro pro Österreicher für ein ganzes Jahr freigegeben. So sieht die Politik von Kurz und Strache aus: Erst Fluchtrouten schließen und „vor Ort Hilfe versprechen“ und dann die Menschen ihrem Schicksal mit Almosen überlassen. Schande ist dafür kein Begriff mehr.

Klaus Begle,

Bergstraße, Hohenems