Vorschlag für

03.05.2018 • 17:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

EU-Finanzrahmen

Zum VN-Bericht „Startschuss für den Milliardenpoker“, vom 3. 5.:

Dass die EU ein aufgeblähter Haufen von „Experten“ ist, ist längst bekannt. Dass sie immer mehr Geld von Mitgliedstaaten kassieren will, ebenfalls. Einige freuen sich, wenn sie von diesem Geld auch etwas erhalten. Was mit dem verteilten Geld geschieht, ob es wirklich nutzbringend und nachhaltig
verwendet wird, überprüft und kontrolliert niemand. Endlich soll einmal gespart werden, was einen allgemeinen Aufschrei bei den bisherigen Empfängern hervorruft. Also verwendet die EU erhebliche Mittel dafür, dass Wissenschafter aus zehn EU-Ländern herausfinden sollen, wie folgenschwer sich Kürzungen auswirken können. Es geht aber nicht um Arbeitsplatzverluste oder Luftverschmutzung. Nein, das klare Ergebnis dieser Studie ist, die Förderung durch milliardenschwere Regionalfonds stärkt das Zugehörigkeitsgefühl zur EU. Es geht also um nichts Konkretes, sondern um Gefühl. Es ist besser, wenn wir nicht wissen, wie viel Geld dafür nutzlos verschleudert wird.

Ernst Pitlik,

Meissnergasse, Wien