Lachnummer
Landesgrünzone

Leserbriefe / 07.05.2018 • 18:50 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Nun ist wirklich eingetreten, was hinter vorgehaltener Hand schon seit der Erstellung des REK Blumenegg gemunkelt wurde. Allerdings ist das nur die Spitze des Eisbergs, gesamt geht es im Endausbau um 13 Hektar und mehr. Die Frage ist nur, wie geht es weiter, wenn das alles verbaut ist? Wohin expandiert die Firma Rauch dann? Gewinner sind die Firmen Rauch und Ball und die Gemeinde Ludesch. Verlierer ist die so gepriesene Landesgrünzone, die im Zuge des REK Blumenegg gegen den Willen der betroffenen Grundbesitzer herrlich angepasst wurde. Dank der großzügigen Ersatzflächen für die Landesgrünzonen, die allesamt im Gemeindegebiet von Bludesch liegen, wird dieser Grundstücksdeal in Ludesch jetzt konkret. Wirtschaft und Politik harmonieren wieder mal perfekt miteinander, und die Natur, in diesem Fall die fruchtbarsten acker- und gartenbaufähigen Flächen im Oberland, bleiben auf der Strecke. Interessanterweise kommt auch von den schwarz dominierten Ressorts wie Landwirtschaft oder der Landwirtschaftskammer selbst kein Aufschrei. Das macht deutlich, wie wirtschaftsfreundlich die Vorarlberger ÖVP aufgestellt ist. Wie heißt es so schön, Herr Landesstatthalter Rüdisser: Erst wenn die letzte Dose Red Bull getrunken und das letzte Ölz Milchbrötle gegessen wurde, werdet ihr merken, das man Geld nicht essen kann. Mahlzeit und zum Wohl!

Martin Konzet,

Mühleplatz, Bludesch