Rechte Gesinnung

Leserbriefe / 11.05.2018 • 17:12 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum VN Bericht „Köhlmeier weist Vorwurf der Holocaust-Verharmlosung zurück“, vom 7. 5.:

Ein Teil der FPÖ-Mitglieder kommt ganz einfach nicht von ihrer rechten Gesinnung los.

Es ist auch erstaunlich, dass die Parteiverantwortlichen bei Verfehlungen in ihren Organisationen oder von Mitgliedern immer wieder als die von allem nichts Wissenden auftreten. Der Vizekanzler spricht seit seiner Amtseinführung von einer Aufarbeitung der FPÖ-Vergangenheit und von null Toleranz, er lässt es aber zu, dass sein Generalsekretär an der 1. Mai-Feier des rechtsradikalen Front National in Nizza als Ehrengast und Redner auftritt. Dass bei der Holocaust-Gedenkfeier in Mauthausen die FPÖ-Regierungsmitglieder nicht eingeladen wurden, schadet zu allererst dem Ansehen von Österreich und sollte den Regierungspartner zumindest zum Nachdenken animieren.

Die sehr gute Rede vom Schriftsteller Michael Köhlmeier im Parlament wurde mehr oder weniger als Angriff auf die FPÖ abgewertet. Wobei Köhlmeiers Vergleich mit der Schließung der Balkanroute in der Flüchtlingskrise mit der NS-Zeit für mich nur schwer nachvollziehbar ist.

Alfred Fuchs,

Forachstraße,

Dornbirn