Rauchverbot

Leserbriefe / 06.03.2018 • 16:54 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

15 Jahre hatten die SPÖ und ihre Befürworter Zeit, um das Rauchverbot umzusetzen. Doch zu diesem Zeitpunkt hatten alle Angst, Wählerstimmen zu verlieren. Erst als die Ehe beider Koalitionspartner nicht mehr funktionierte, wurde ein Teil-Rauchverbot für die Gastronomie beschlossen. Jetzt, als die neue Regierung das Rauchverbot kippen will, kommt von allen Seiten Widerstand. Von Ärzten wurde eine Volksabstimmung ins Leben gerufen, die von sehr vielen Leuten bis dato unterschrieben wurde.

Ärzte sollten eigentlich als Vorbild vorangehen. Bei einen Lungenärzte-Kongress sollen 75 Prozent der Ärzte selber Raucher gewesen sein. Wenn ein Rauchverbot eingeführt werden sollte, dann sollte das generell – wie in den USA – überall gelten und nicht, wie jetzt, nur in der Gastronomie, sondern auch in Spitälern, Schulen, öffentlichen Ämtern, Bahnhöfen, Flughäfen usw. Dann kann man sagen, man hat etwas für die
Gesundheit getan.

Ernst Scheiterbauer,

Unterer Siedlerweg, Frastanz