Schmierentheater

Leserbriefe / 31.03.2019 • 16:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die Ermordung des Sozialamtsleiters bringt ein neues Pingpongspiel: Wer ist schuld am Täterschutz? Das Leben des mordenden Herrn Ö. zu schützen, gebietet die Weltethik. Aber über die jährlich 35.000 schutzlos Abgetriebenen – d. h. ermordeten Kinder im Mutterleib allein in Österreich, in den letzten 60 Jahren nach Guttmacher-Institut weltweit über ca. 1.5 Milliarden – wird kein Wort verloren. Noch dazu wurde Abtreibung kürzlich zum Menschenrecht erhoben. Dies strotzt nur so vor Lebensverachtung. Dafür wird der christliche Aufklärungsverein TeenSTAR in Grund und Boden gestampft, weil eben Selbstdisziplin besonders im Bereich der Sexualität und die Forderung nach Lebensschutz ungeborener Kinder nach Rot-Lila-Grün zu schweren Schäden bei den Kindern und Jugendlichen führen soll. In keinem sozialen Bereich kann auf Selbstdisziplin verzichtet werden, außer der Herr Ö. Dennoch haben die Radikalfeministen auf allen Ebenen gewonnen. Sie haben Gott gekündigt, die jüdisch-christliche Sozial- und Sexualmoral (nicht nur die römische) in die Wüste geschickt, an allen Bildungseinrichtungen die Evolutionsideologie durchgesetzt, den Menschen als Krone der Schöpfung zum Tier degradiert und wundern sich dann, wenn männliche Menschentiere sich wie Tiere benehmen. Die Geister, die sie riefen, werden sie selber nicht mehr los. Niemand zerstört die jüdisch–christliche Moral, und erwartet am Ende z. B. tugendhaften Frauen- oder Beamtenschutz, außer man hat nicht zu Ende gedacht.

Dr. Peter Huemer, Wolfurt