Frauentag in Russland

08.03.2019 • 18:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Laut UNO bzw. Google gibt es in Russland jährlich 14.000 (!) Frauenmorde durch häusliche Gewalt. Also Morde hinter der Wohnungstür. Dann die Verletzten, die zu Krüppeln Geschlagenen – Familienelend ohne Ende. Putin hat das Strafausmaß für diese Verbrechen drastisch gesenkt. Motto: Einmal ist keinmal, wer liebt, der schlägt. Unseren Frauen muss es bei dieser Information kalt über den Rücken laufen. Unsere jetzige Regierung ist befreundet mit Putins Gewaltpartei. Es besteht sozusagen eine geistige Verwandtschaft. Als diese von der ÖVP geführte Regierung antrat, hat sie als erstes die finanziellen Mittel diverser Frauenorganisationen zum Teil drastisch gekürzt. Für die Sicherheit und Betreuung durch häusliche Gewalt zu Schaden gekommener Frauen fehlt jetzt das Geld, ebenso für die Therapie gewaltbereiter Männer. Früher hat die Vorarlberger ÖVP über fast alles „was von Wien kam“ gewettert. Ganz gleich, welche Grauslichkeiten die heutigen Parteibonzen in Wien beschließen, die Vorarlberger ÖVP findet alles gut, hat keine eigene Meinung mehr. Dabei ist politisch für unsere Frauen noch sehr viel zu tun.

Hubert Thomma, Vandans