Wer spricht da

11.03.2019 • 17:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

zur S 18?

In den letzten Tagen gab es hier auf der VN-Leserbriefseite einige Aufregung bzgl. unserer Verkehrslösung für das Rheintal. Vorab, es ist grundsätzlich sehr erfreulich, wenn über unseren Lösungsvorschlag ausführlich diskutiert wird. Im konkreten Fall haben sich offenbar aber vor allem in der ÖVP einige die Finger wund geschrieben. Mir ist es deshalb ein Anliegen, darauf hinzuweisen, dass es ÖVP-Politiker (Lukas Bösch, Manfred Grabher, Maura Pozzera, Anton Vogelmann, Hanno Schuster, Michael Amann) aus Lustenau, Höchst und Hard waren, die den VP-Parteistandpunkt zu möglichen Nachfolgeregelungen zur S 18 ausgebreitet haben. Damit habe ich kein Problem, solange die Leserinnen und Leser der VN darüber auch in Kenntnis gesetzt werden. Das war nicht der Fall, daraus möge jeder Mensch selber seine Schlüsse ziehen. Inhaltlich: Abseits der bekannten gewichtigen naturschutzrechtlichen Bedenken sind wir der Meinung, dass die zwei im laufenden Verfahren befindlichen Varianten alles andere als sicher und rasch umsetzbar (Untergrund) oder finanzierbar (die Asfinag schwimmt nicht im Geld) sind. Deshalb sind wir der Meinung, dass wir dringend auch über mögliche Alternativen diskutieren sollten, sofern wir in den nächsten zehn Jahren vielleicht doch noch zu einer vernünftigen und dringend notwendigen Verkehrslösung im Rheintal kommen wollen.

Johannes Rauch, Landesrat und Landessprecher der Grünen, Bregenz