Kickl, der

12.03.2019 • 17:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Kerkermeister

Große Aufregung um Kickls Pläne, für gefährliche Asylwerber eine Sicherungshaft einzuführen. Höchst passend hierzu der Leserbrief von Dr. Frey vom 8. März in den VN. Es werden aus rein parteiideologischen Gründen finstere Szenen an die Wand gemalt. Es wird behauptet, man könne auch unschuldige Menschen inhaftieren, ja sogar das schrittweise Zubewegen auf Konzentrationslager wird in den Raum gestellt, also der Polizeistaat steht vor der Tür. Man hat langsam das Gefühl, dass bei gewissen Leuten das Wohl der zugewanderten Kriminellen im Vordergrund steht. Wo bleiben die Menschenrechte der einheimischen Bevölkerung? Mit juristischen Spitzfindigkeiten und dekadenter Political Correctness wird eine Verletzung der Menschenrechte behauptet, man beruft sich dabei auf die Menschenrechtskonvention. Die Auslegung, dass Zuwanderer, die in der Heimat schon kriminell waren und auch hier kriminell werden, nicht abgeschoben werden dürfen, ist nicht nachvollziehbar. Österreich darf keine Wärmestube für ausländische Verbrecher werden, die dann auch noch Sozialhilfe beziehen. Hier liegt eindeutig Täterschutz statt Opferschutz vor. Es ist darauf hinzuweisen, dass in vielen europäischen Staaten diese Sicherungshaft eingeführt wurde, z.T. unter anderem Namen, jedoch mit gleichem Inhalt. Dieses Verhalten der Opposition ist beschämend, aus kurzsichtigen parteipolitischen Justament-Standpunkten die Mitwirkung bei der Sicherungshaft zu verweigern. Ein Schuss ins eigene Knie.

Dr. Rudolf Rudari, Bürs