Müll

15.03.2019 • 17:50 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Schande über alle, die in unserem „subara Ländle“ mit bestens funktionierender Müllabfuhr immer noch ihren Unrat in der Landschaft entsorgen! Jahr für Jahr müssen mehrere 100 Tonnen von freiwilligen Helfern mühsam und voll Ekel gesammelt werden. Mir gefällt nicht, dass Kinder eingespannt werden. Sie entsorgen keine Wegwerfwindeln und keine Zigarettenschachteln und -filter am Straßenrand. In den Familien und Schulen (hoffentlich) wird viel für Umweltbewusstsein getan. Getränkedosen und Plastikflaschen im Umfeld von Landstraßen, Wanderrouten und Radwegen sind furchtbar. „Was ich bis hierhergetragen habe, kann ich auch wieder mitnehmen!“ Dasselbe gilt für die Grillplätze (auch an der Ach). Ich kenne Gemeinden, die „rote Gassi-Säckchen“ verteilen. Ich denke, dass die Hemmschwelle, ein rotes Säckchen ins Gebüsch zu werfen, höher ist, als das übliche Grüne. Dornbirn z. B. leidet sehr unter dieser Unart am Achufer. Es gibt den erfolgreichen Versuch, keine Mülleimer mehr aufzustellen. Wo nichts ist wirft man nicht so leicht etwas hin. Keine überquellenden Kübel mehr. Wer soll am Gipfelkreuz mein Taschentuch, mein Jause-Säckchen, meine Apfelschalen, meine Wursthaut etc. einsammeln? Ich hoffe und glaube, dass das Bewusstsein zum Schutz unserer Natur, die einzige die wir haben, immer mehr wächst.

Annelies Meusburger, Egg