Flurreinigung in Bürs

Leserbriefe / 25.03.2019 • 18:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Was war das für eine Freude, als die Schüler(innen) und die Lehrer(innen) in Bürs eine Flurreinigung durchführten. Doch die Freude währte nur einen Tag! Denn schon am nächsten Tag lagen wieder Becher einer Fast-food-Kette auf der Straße und am Radweg entlang, innerhalb von 100 Metern vier Vodkaflaschen und zwei Zigarettenschachteln sowie in derselben Länge ein zerbrochener Glasspiegel und Glasscherben. Was müssen das für Menschen sein, die immer wieder den Abfall illegal entsorgen? So kann man immer öfter feststellen, dass ganze Taschen voller Babywindeln usw. illegal am Straßenrand entsorgt werden. Hier helfen nur drakonische Maßnahmen. Das heißt, dass es Geldstrafen geben muss, die empfindlich schmerzen. Es darf einfach nicht sein, dass die Allgemeinheit für die Entsorgung von Müll aufkommen muss. Daher wäre es notwendig, dass Umweltministerin Köstinger einen Pfand auch auf Becher und Getränkedosen einführt. Es sollte auch keine Einwegflaschen mehr geben! Auch nicht für Essig, Öl, Limonaden usw. Weiters müsste jeder Haushalt verpflichtet werden, einen Altöleimer zu haben und legal zu entsorgen und nicht in den Abfluss, wie es viele machen. Hier lobe ich die Gemeinde Bürs und deren Mitarbeiter(innen), denn hier kann man auch Problemstoffe gebührenfrei abgeben.

Helmut Sauermoser, Bürs