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Leserbriefe / 11.04.2019 • 17:56 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum Leserbrief vom 10. April:

Im Autotouring-Heft Nr. 20 vom Februar 2015 war ein Artikel mit dem Titel „Belehrungssteuer“ über das neue Energie-Effizienzgesetz, das damals Energieanbieter zwang, 0,6 Prozent weniger Energie jeglicher Form zu verkaufen.

Der Handel mit all dem, so eine EU-Richtlinie, muss reduziert werden. Nützt dieser Aufruf zur Verbrauchsreduktion an die Bevölkerung nichts, so müssen Pönale bezahlt oder ggf. andere Maßnahmen zur Reduktion in die Wege geleitet werden, auch wenn solche Maßnahmen eventuell nur auf dem Papier wirksam sind. Solche Maßnahmen sollen in ganz Europa mit Übergangsfrist eingeführt werden. In Österreich waren wir – trotz des Tanktourismus – als Musterknaben damals zumindest die Einzigen, die diese Richtlinie gleich in ein nationales Gesetz umgesetzt haben. Alle anderen wollten andere Maßnahmen ergreifen, das Thema Verkehr jedoch ausklammern. Der aktuelle Stand ist mir zwar nicht bekannt. Zudem sind vernünftige Energiesparmaßnahmen ohne Frage ein äußerst wichtiger Weg, jedoch Endverbraucher z. B. für Energie-Umsatzrückgänge und Methoden, die dazu führen, zahlen zu lassen, widerspricht jeglicher kaufmännischen Zielsetzung. Warum werden bei uns Verursacher solch abgehobener Aktionen nicht selbst zur Kasse gebeten? Hatte eine in der überseeischen Presse gemeldete Unterzeichnung eines Umwelt-Strukturvertrages mit Herrn Xi Jinping (Chinas Präsident) etwas damit zu tun?

Kurt Höfferer, Hörbranz