Der Wahnsinn
Bikepark-Loischkopf

Leserbriefe / 14.04.2019 • 17:25 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wie wir aus den VN entnehmen, wird im Bereich Tschengla-Loischkopf der bestehende Downhillpark erheblich erweitert, was bei einem Großteil der Bevölkerung ein Kopfschütteln erzeugt. Es ist ein Wahnsinn, mit welcher Missachtung, dem Tourismus zuliebe, ein die Natur und die Landschaft zerstörender Bikepark mit 20 km Abfahrtstrecken gebaut wird. Dabei wäre dem Tourismus mehr gedient, wenn die bestehenden Wanderwege im demselben Gebiet verbessert würden, da sich diese z. T. in einem beschämenden Zustand befinden und würde der gesamten Region dienen. Wandern ist, im Gegensatz zum risikoreichen und unfallträchtigen Downhillsport, ein Gesundheits-, Familien-, Erlebnis- und leistbarer Sport. Vollkommen unverständlich ist für mich und viele andere vernünftig denkende Mitbürger, die Unterstützung seitens der Politik. Meine Frage ist noch, unterliegt ein solcher großflächiger Eingriff in die Natur nicht einer Raumplanung?

Es ist auch sehr wahrscheinlich, wenn im Umkreis von ca. 100 km evtl. noch geilere Bikestrecken gebaut werden, wird die in Bürserberg, von den Downhill-Fahrern vermutlich vergessen, denn Downhill ist ein Sport, der den gewissen Kick sucht. Jedoch die zerstörte Natur bleibt zurück.

Josef Gantner, Bludenz