Rhesi – ins
Schwarze getroffen

Leserbriefe / 03.05.2019 • 17:58 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die zahlreichen Entgegnungen der Leserbriefe zu Rhesi in der Ausgabe vom 1. Mai zeigen recht eindrücklich, dass Herr Bernhard Sieber mit seinem Leserbrief am Montag dieser Woche offenbar ins Schwarze getroffen hat. Das Projekt Rhesi aus lokaler Sicht einer Gemeinde, einer Interessensgruppe zu sehen, eine andere Meinung dazu haben oder unterschiedliche Eindrücke von der Veranstaltung „Information zum Rhesi Projekt“ mitzunehmen ist etwas, das man jedem zugestehen sollte.

Die emotional überhöhte Darstellung von Argumenten, von welcher Seite auch immer, macht diese weder richtig noch wichtig. Schlussendlich werden es aber immer Partikularinteressen bleiben, denn diese sind ja nur zu einem Teil und niemals die Interessen aller 300.000 im Rheintal betroffenen Menschen. Und so richten sich meine Hoffnung und mein Appell an die Gremien und Entscheidungsträger, sich bei der Weiterentwicklung des Projektes Rhesi an den Projektzielen zu orientieren. Partikularinteressen dürfen dabei keinesfalls opportunistisch, sondern nur ihrer Bedeutung im Projekt Rhesi entsprechend Berücksichtigung finden.

Gerhard Weiß, Lustenau