Unterdrückte
Privatunternehmer

03.05.2019 • 15:58 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Steht es der von Parteien und Kammern geführten Politik in Österreich zu, unheimlich versteckte Begünstigungen gerade mit der Übertragung von Immobilien auch im Familienbereich für Gesellschaften zu gewähren. Ich glaube nicht, es widerspricht dem Gleichheitsgrundsatz des Staatsgrundgesetzes, denn die hinter Gesellschaften stehenden Personen sind gleich lebende menschliche Figuren wie bei gerade im vollen Steuersatz stehenden Privatunternehmen. So hat unter der letzten Regierung ÖVP/Schwarz Mitterlehner, SPÖ/Rot Faymann eine grundlegende Benachteiligung stattgefunden. Um der Gefahr auszuweichen, bei Familienübertragungen von Immobilien (Erbschaftssteuer) in eine mindestens zwanzigfache höhere Steuerfalle zu versinken, werden neue Gesellschaftsformen gesucht. Dieser auch von unserem Landeshauptmann Wallner als Landesvertretung mitgetragener Gesetzesbeschluss ist ein unerwarteter Stoßtreffer gegen den privaten Mittelstand und deren Kinder. Wie denkt wohl auch VP-Klubobmann Mag. Roland Frühstück laut Blättle vom 25. April, der die Einkommensteuer (Körperschaftssteuer) nur für Gesellschaftsfirmen in Richtung 20 % zu senken fordert, im Bewusstsein, dass er damit neuerliche Umverteilung von Arm zu Reich nur für eine gewisse Schicht fördert. Neben der steuerfreien Übertragung des Hauptwohnsitzes sind Immobilienübertragungen im Familienbereich an die eigenen Nachkommen die Erbschaftssteuer (Immobilienübertragungssteuer) ohne Stufensatz sofort auf 0,5 % generell zu senken. Eine ehrliche breite Diskussion ist erwünscht und die jetzigen regierenden Österreichs sind gefordert, diese Gesetzwidrigkeit zu entflechten.

Alwin Rohner, Lauterach