Maß und Ziel bei Rhesi

05.05.2019 • 15:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum Leserbrief „Rhesi – Ins Schwarze getroffen“, von Gerhard Weiß, VN vom 4. 5. 2019:

Lieber Herr Weiß, dass im Vortrag zum Rhesi-Projekt (in Meiningen) vom Team RhesiNat auch – oder vielleicht sogar mehrheitlich – „Partikularinteressen“ besprochen wurden, liegt am Veranstaltungsort. Natürlich wurden in Meiningen Probleme, die durch das aktuelle Rhesi-Projekt entstehen und Meiningen betreffen werden als Erstes aufgezeigt. Das Team RhesiNat hat sich jedoch immer schon zu Problemen geäußert, die das ganze Rhesi-Projekt betreffen. In Meiningen waren dies die Nichtbeachtung der Vorstreckung im Projekt und die großen Probleme, die auf die Gemeinden Fußach, Hard, Höchst, St. Margrethen, Au, Widnau und Lustenau bei einem Seehochwasser mit gleichzeitigem Rheinhochwasser verstärkt zukommen werden. Außerdem wurden die massiven Probleme und Gefahren, die aus der geplanten generellen Aufweitung des Gerinnes entstehen werden, besprochen. Auch wir wünschen uns, dass die Probleme entsprechend ihrer Bedeutung für das ganze Projekt Beachtung und Berücksichtigung finden. Für uns ist und bleibt das Projektziel: Verbesserung der Hochwassersicherheit als primäre Aufgabe; als ökologische Begleitmaßnahme: Aufweitungen wie in Chur/Felsberg; Sicherstellung der Trinkwasserversorgung; der spar-
same Umgang mit den Ressourcen; Bau des Ehbachverschluss bei der Ehbachbrücke.

Setzen wir uns gemeinsam für eine Rhesi ein, die dem ganzen Rheintal mehr Hochwassersicherheit und eine ökologische Aufwertung mit Maß und Ziel bringt.

Bernhard Heinzle, Koblach