Bienenrettung

Leserbriefe / 07.05.2019 • 18:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Am vergangenen Samstag war in den VN zu lesen, wie Bienenforscher Torben Schiffer seine klare Imker-Erkenntnis so mitgeteilt hat: „Die Honigbienen sterben, weil man ihnen ihre natürliche Lebensweise genommen hat.“ Dieser Bienenforscher verlangt nun zur Bienenrettung: „Wir müssen den Bienen ihre Natürlichkeit zurückgeben.“ Jeder Landwirt weiß aus eigener Erfahrung, dass er zur möglichst großen Ernteproduktion das landwirtschaftliche Grundprinzip von „säen – wachsen lassen – ernten“ anwenden muss. Diese Bienenhaltung wird von mir allein seit Jahrzehnten erforscht und immer erfolgreicher angewendet. Bevor die Varroamilbe in Vorarlberg eingetroffen ist, war ich auch ein besonders moderner Imker und musste jedes Bienenvolk jährlich mit ca. 35 kg Zucker zur Überwinterung füttern. Ernten konnte ich nur 12 kg Honig. Als die Varroamilbe bei uns in Vorarlberg eingetroffen war, wandte ich sofort das landwirtschaftliche Grundprinzip an und ich brauchte dann ca. zehn Jahre lang nur noch ca. 5 kg Zucker zur Überwinterung und konnte immer noch ca. 10 kg Honig ernten – und das alles ohne jegliche Varroamilben-Bekämpfung.

Jetzt habe ich meine Forschungsarbeit soweit verbessern können, dass ich bereits die doppelte Honigernte je überwintertes Volk bekommen kann. Allerdings sind die Varroamilben inzwischen von Imkern zu giftigen Zecken gemacht worden, und darum musste ich auch schon beginnen, die Varroamilben zu bekämpfen, allerdings mit viel, viel weniger Bekämpfungsmitteln.

Ing. Fritz Walser, Vandans