Demokratie leben, nicht verunsichern

Leserbriefe / 07.05.2019 • 18:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Haben manche Intellektuelle noch nicht verstanden, dass unsere Regierung konservativ ist und so handelt? Bei manchen Meinungen ist das augenscheinlich. Es kann nicht so weitergehen, wie in den letzten Jahren. Viele Meinungen der vergangenen Monate verursachen bei uns Kopfschütteln, weil sie auf bewusste Äußerungen ein sirenenhaftes Raunen auslösen. Um es klarzustellen: Wir lehnen solche Sprüche ab, verlieren aber nicht gleich die Nerven über diese Provokationen! Ob es klug ist, darauf mit Worten wie Spaltung der Gesellschaft, Gefährdung der Demokratie usw. zu reagieren, bezweifeln wir stark. Solche Argumente schüren nur Ängste und Zweifel und lassen die Stabilität unserer demokratischen Institutionen in einem unsicheren Licht erscheinen, was sie nicht sind. Im Gegenteil, sie sind stabiler denn je. Was bei den vielen negativen und empörten Meinungen fehlt, sind wirkungsvolle und nachvollziehbare Gegenargumente, wie es in der Politik sein sollte, nicht Klagen! Wir verweisen nur auf aktuelle national-parteipolitische Botschaften unserer EU-Kandidaten und stellen uns die Frage, was das mit Europa zu tun hat.

Es fehlt an einer qualifizierten, sachlichen Debatte, das Pro und Kontra. Solange die Opposition nicht mehr liefert, muss sich nichts ändern. Die Parteien haben geschlossen!

Maria und Paul Ammann, Bludenz