Klimawandel

Leserbriefe / 08.05.2019 • 18:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Aktuell nimmt die CO2-Hysterie Ausmaße an, wie man sie bisher nur von religiöser Raserei im Mittelalter kannte, deswegen ein paar sachliche Anmerkungen: Österreichs Anteil an den weltweit vom Menschen produzierten CO2-Emissionen liegt bei 0,2 %. Die USA und China produzieren mehr CO2 als alle anderen Länder zusammen, zudem sind weltweit 1400 Kohlekraftwerke in Planung. Eine durch Menschenhand unmöglich zu erreichende Verdoppelung des atmosphärischen CO2 auf 800 ppm würde lediglich zu einer Temperaturerhöhung um 1,2 °C führen. Gleichzeitig möchte man mit dem absurden Pariser Klimaschutzabkommen die Beschränkung einer fiktiven Erwärmung um max. 2 °C erreichen. Vorhergesagte Rückkopplungseffekte bei CO2-Zunahme wie z. B. eine Erhöhung des Wasserdampfgehalts der Luft können durch Messungen des Deutschen Wetterdienstes nicht bestätigt werden und sind im IPCC-Bericht verschämt in einer Fußnote relativiert. Dagegen sind Temperaturzunahmen auf der Erde u. a. durch Sonnenaktivität bzw. Meeresströmungen in verschiedenen Zeitintervallen gut dokumentiert. Besonders gilt dies für die letzten 200 Jahre, wie die Untersuchungen von Veizer, Shaviv und Svensmark belegen. Zudem beobachtet man auf dem Mars, Jupiter und Saturn ebenfalls Klimaerwärmungen – ohne menschengemachtes CO2. Unser Steuergeld sollte also besser in Umweltschutz und nicht in den Rachen von CO2-Zerifikatehändlern gesteckt werden.

Dieter Henn, Bludenz