„Artensterben“

13.05.2019 • 16:24 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Mit einer beeindruckenden Klarheit und Deutlichkeit wurde uns in letzter Zeit die Dramatik und Geschwindigkeit des Artensterbens vor Augen geführt. Auf die Frage, was wir hierzulande tun können, fallen mir spontan das Verschwinden der Raufußhühner (Auerhuhn, Birkhuhn, Schneehuhn) und ihrer Lebensräume ein. So ist es doch bezeichnend, dass offenbar Politik und Behörden dem Freizeit-Rummel diverser Sportarten sowohl im Sommer als auch im Winter mehr Bedeutung beimessen, als der nötigen Ruhe und dem Überleben von Wildtieren. Konkretes Beispiel der jüngsten Gegenwart ist der Bike-Park am Loischkopf – in einem Lebensraum-Gebiet der Auerhühner. Für mich erscheint es schade, dass sich hier die offizielle Jägerschaft nicht zu Wort gemeldet hat. Aber wenn man Tierleid ernsthaft verhindern möchte, muss man mitunter Politiker-Leid riskieren.

Hugo Waldner, Egg-Großdorf