Tagträume

Leserbriefe / 13.05.2019 • 18:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wäre eine von den 1977 von der Erde aus gestarteten Voyager-Sonden von „Gut-Aliens“ abgefangen worden, und sie hätten ein Team unangemeldet und unbemerkt zur Erforschung zur Erde geschickt, so könnten sie bei ihrer Rückkehr Folgendes berichten: Am äußersten Rand unserer Galaxie existiert ein kleines Sonnensystem mit dem Planeten Erde. Von der Sonne angestrahlt erscheint sie als wunderschöner blauer Juwel mit vielfältiger Fauna, Flora und Spezies. Eine Spezies, der Mensch, sich für hochintelligent, die Vollendung der Schöpfung und als Vertreter des Schöpfers auf Erden haltend, beherrscht alles. Die Menschen werden eigentlich mit positiven Neigungen geboren, aber leider werden viele durch falsche Werte zu ausgeprägten Egoisten erzogen, die habgierig, herrschsüchtig und zerstörungswütig sind. Sie töten sich gegenseitig und andere Arten millionenfach, gefährden den Bestand ihrer eigenen und der anderen Arten. Viele Arten haben sie bereits ausgerottet. Diese Verrückten zerstören auch die eigene lebensnotwendige Infrastruktur und könnten ihren Wohnplaneten mit ihren fürchterlichen Waffen sogar mehrfach zerstören. So suchen sie nun andere bewohnbare Planeten, um dorthin flüchten zu können. Dies bedeutet eine große Gefahr, sollten sie sich ausbreiten. Mit einer Mauer oder einem Netz könnte man sie abfangen und auf ihren Planeten zurückschicken, meinen einige Aliens. Die „Gut-Aliens“ meinen, wir müssten den Gut-Menschen zur Vermittlung anderer Werte durch Bildung helfen und die Erde auf die Liste der gefährdeten Planeten stellen, um deren Zerstörung zu stoppen.

Dr. Mostafa Haschemi, Schruns