Europa – für unsere Zukunft

Leserbriefe / 14.05.2019 • 18:35 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die Europawahlen stehen vor der Tür, von vielen Menschen als Schicksalswahlen bezeichnet. Und ja, es steht viel auf dem Spiel, vor allem, wie wir in Zukunft miteinander umgehen wollen. Derzeit sind wir vermehrt mit autoritären, selbstherrlichen und unmenschlichen Regierungen in den Nachbarländern, in Österreich und weltweit konfrontiert. Deren Ideologie: Ängste schüren. Aber Angst ist ein schlechter Ratgeber.

Kluge, aufgeklärte, für ein friedliches Nebeneinander verschiedener Kulturen und Meinungen stehende Menschen diskutieren die Zukunft. Sie lassen sich nicht von rechten Recken und Nationalkonservativen, die das Rad der Geschichte zurückdrehen wollen, beirren. Die Mehrheit unserer Bürger will nicht zurück in die Zeit der Willkür und der Ausgrenzung, sie wünscht sich eine gerechte Wohlstandsverteilung, behutsamen Umgang mit Klima, Natur, den Tieren und den Mitmenschen. Sie liebt und fördert die Diskussion mit Andersdenkenden und weiß, dass Meinungsvielfalt (nicht -einfalt) unsere Gesellschaft gerecht und lebenswert macht. Sie begrüßt die Möglichkeit, dass junge Menschen über EU-Programme fremde Länder, Kulturen und Menschen verstehen lernen. Jeden Tag müssen wir unsere demokratischen Rechte und Pflichten leben. Europas Bürger wollen ein freies, erfolgreiches und grenzfreies Europa der Chancen, des Wohlstands und des Friedens. Und dafür braucht Europa unsere unbedingte Teilnahme an der Europawahl.

Otto Kazil, Bregenz