Zehn Gebote für Waldhäusl(er)

14.05.2019 • 16:35 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Schon 2013 pervertierte H.C. Strache das christliche Gebot der Nächstenliebe mit dem Wahlslogan: „Liebe deine Nächsten – für mich sind das unsere Österreicher“ ins Gegenteil. Nun folgt ihm Landesrat Waldhäusl mit seinen „Zehn Geboten für Asylwerber“ nach. Diesen möchte ich folgende „Zehn Gebote für Waldhäusler und Glaubensgenossen“ gegenüberstellen: 1. Der biblische Gott ist ein Gott der Freiheit: Du sollst daher Menschen nicht zwangskasernieren. 2. Du sollst das Christentum und die biblischen Gebote nicht für politische Zwecke missbrauchen. 3. Du sollst alle Väter und Mütter und ihre Kinder, die aus Not geflohen sind, ehren und mit Würde behandeln. 4. Du sollst nicht das Leben von Menschen gefährden durch Abschiebung in unsichere Länder. 5. Du sollst nicht Menschenrechte brechen. 6. Du sollst den geflüchteten Menschen nicht die Zukunft stehlen. 7. Du sollst keine unhaltbaren und verzerrten Botschaften über Flüchtlinge veröffentlichen. 8. Du sollst nicht die Ressourcen der ausgebeuteten Länder begehren und gleichzeitig die aus der gemachten Armut geflüchteten Menschen zurückschicken. 9. Du sollst dankbar sein dafür, dass dir ein Leben in Sicherheit in einem der reichsten Länder der Welt geschenkt wurde. 10. Du sollst mit diesem Geschenk den Menschen helfen, die dieses unverdiente Glück nicht hatten.

Peter Mennel, Schwarzach