„Tierschutz­organisation im
illegalen Handel“

Leserbriefe / 17.05.2019 • 17:28 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Zum VN-Bericht vom 14. Mai 2019:

Es ist unverständlich, dass ausgerechnet „Tierfreunde“, für die sich wohl die meisten Haustier-Käufer halten, nur aus finanziellen Gründen ihre „Lieblinge“ aus solch dubiosen und illegalen Quellen kaufen und diese damit noch fördern. Aber irgendwie leider ein Zeichen für unser gestörtes Verhältnis zu Tieren. So viele von uns behandeln sie wie seelenlose Waren, die frei gehandelt werden können. Dabei sind alle fühlend und leidensfähig. Im Übrigen sind extra gezüchtete Haustiere nicht sehr sinnvoll, in einer Zeit, in der viele hilfsbedürftige, bereits lebende Tiere in Tierheimen oder in vielen Ländern auch auf der Straße ein trauriges Dasein fristen. Es sollte doch selbstverständlich sein, dass alle Tiere ein Leben ohne Angst, Schmerz und Zwang verdienen.

Renato Werndli, Eichberg (CH)