Erdrutschartiger Kurz-Sieg im September

Leserbriefe / 03.06.2019 • 18:21 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Das Einzige, was man dem ehemaligen Bundeskanzler Kurz in der jetzigen Situation vielleicht vorwerfen kann, ist der unterbliebene rechtzeitige Abstimmungsversuch mit den anderen Parlamentsparteien. Kann ein Versäumnis oder auch bewusstes politisches Kalkül sein. Das Verhalten von SPÖ, FPÖ und Liste Jetzt ist kein staatstragendes Verhalten, sondern das rücksichtslose Ausnützen einer besonderen Situation für den eigenen kurzfristigen Erfolg. Allerdings sollten sich die „Neu-
Koalitionäre“ nicht zu früh freuen. Kurz und die neue Volkspartei werden bei den September-Wahlen ein Ergebnis von mindestens 40 Prozent oder noch mehr erreichen und dann mit den Neos und eventuell den wieder in den Nationalrat einziehenden Grünen zusammen eine Mehrheit erreichen. Das wäre gut für Österreich.

Robert Hofer, Bregenz