Gelebte Demokratie

Leserbriefe / 03.06.2019 • 18:21 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Es ist demokratisch, aber nicht nur unverhältnismäßig, sondern vor allem von Missgunst geleitet. Und das schadet nicht nur dem Ansehen der Republik, es schadet der gesamten Politik. Es geht mehr und mehr um Machtstreben. Und das um jeden Preis. Dass das Verhalten zur Polarisierung der Bevölkerung führt, dass dieses von Hass erfüllte Handeln kurzsichtig ist, das übersehen die dafür Verantwortlichen. Durch diese Entscheidung führen uns die nächsten Monate in einen ungemütlichen Wahlkampf, wo Sachpolitik ins Hintertreffen geraten wird. Es geht nicht nur um Sympathieträger in der Politik, es geht vor allem darum, etwas vorwärts zu bringen. Und das hat das Team um S. Kurz gezeigt. Alles richtig zu machen – sich das anzumaßen, wäre Überschätzung. Jetzt sind verantwortungsvolle Parlamentarier gefragt, keine Parteigänger.

Hans Nothnagl, St. Gallenkirch