Weltweite
Gerechtigkeit

Leserbriefe / 03.06.2019 • 18:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Viele halten das für eine unerreichbare und weltfremde Utopie. Wer glaubt heute noch an die reale Möglichkeit einer weltweiten Gerechtigkeit? Eine große internationale Bewegung: das Weltsozialforum.

Und verschiedene Institutionen. Eine solche gibt es z. B. in Innsbruck seit 20 Jahren, nämlich das „Welthaus“.

Dieses Haus thematisiert die weltweite Ungerechtigkeit, fordert globale Solidarität ein und wirkt an einem grundlegenden Wandel unseres Lebens mit. Bei der 20-Jahr-Feier sagte Chiara Martinelli vom Dachverband katholischer Entwicklungs-Organisationen in Brüssel: „Wir brauchen einen Paradigmenwechsel im Ernährungssystem und im Energieverbrauch. Beim Essen muss die Entscheidung auf regional und saisonal fallen….. Wir müssen weniger fliegen, auch wenn wir es nicht hören wollen. Unsere innere Einstellung muss sich ändern – weg von Konsum, hin zu einem guten Leben für alle. Außerdem sollen wir keine Angst haben, uns politisch zu engagieren – auf die Straße zu gehen und mutiger zu werden – aber bitte ohne Gewalt.“

Nach den Worten von Bischof Hermann Glettler beim Festakt steht das Welthaus für die Vision, dass weltweite Gerechtigkeit möglich sei.

Pfr. Helmut Rohner, Dornbirn