Übergangsregierung

Leserbriefe / 06.06.2019 • 18:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die österreichsiche Übergangsregierung bei ihrer Angelobung in der Präsidentschaftskanzlei am 3. Juni 2019.APA
Die österreichsiche Übergangsregierung bei ihrer Angelobung in der Präsidentschaftskanzlei am 3. Juni 2019.APA

Ein Teil der neuen Übergangsregierung scheint ihre Arbeit sehr ernst zu nehmen und unnötige Ausgaben zu reduzieren. So wurden im Regierungsbereich auch neugeschaffene Posten gleich am Anfang reduziert und bis auf einen, sämtliche Kabinettchefposten abgeschafft. Sollte es diese Regierung auch noch schaffen, die überquellende Parteienfinanzierung, wie auch die Pensionsregelungen und Pensionsansprüche der Regierungsmitglieder durch eigene Beträge selbst finanzieren zu lassen und in normale Bahnen zu lenken, wäre das ein Glück für Österreich. Jedem dieser Politiker steht bei der Höhe seiner Bezüge frei, selbst Zusatz-Pensionseingenleistungen zu erbringen, um weiterhin hohe Pensionsleistungen zu erhalten. Sollte diese Regierung Ihren Weg so weiterbeschreiten, wäre uns damit besser geholfen, diese Fachleute eine volle Regierungsperiode im Amt zu belassen, die Parteienwirtschaft zu reduzieren und uns die überquellenden Wahlkampfkosten der nächsten Wahl zu Lasten der Steuerzahler zu ersparen, aber das wird wohl ein Wunschtraum bleiben.

Kurt Höfferer,

Hörbranz