Bregenzer
Zukunftsplanung

10.06.2019 • 16:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Jahrzehntelange Planung, Diskussion und Umplanung führten zum aktuellen Ergebnis der Bregenzer Stadtplanung um dessen Bahnhof, seiner Durchzugsstraße und Teile der Innenstadt.

Große Politiker, Stadt-, Bauplaner, Architekten wie Bürger brachten ihre Kompetenzen ein. Es ging um Baukörper, Geschoßhöhen, lokalen und internationalen Bahn- und Straßenverkehr, Emotionen und viel Geld. Ein Kompromiss wurde irgendwann zur scheinbaren Lösung. Nun, vor der letzten Beschlussfassung, geschieht das Unvorhergesehene, aber irgendwie Herbeigesehnte. Architekt Prof. Roland Gnaiger entwickelte zusammen mit einer universitären Arbeitsgruppe junger Menschen einen objektiv wirklich guten und überzeugenden Vorschlag, der auch Denkrichtungen berücksichtigte, die womöglich bisher übersehen wurden. Es wäre vielleicht auch ein Zeichen wirklicher Größe, sollten die lokale Politik und Planungsgruppen diesen neuen Vorschlag übernehmen. Vielleicht war man dem Problem bisher einfach immer nur emotional zu nahe. Vielleicht bringt uns eine Beurteilung mit etwas Distanz zu den vielen Problemen die Lösung, die für die kommenden Generationen die beste sein könnte.

Dr. Ewald Berkmann,

Bregenz