Blumen sind die
Sprache der Liebe

Leserbriefe / 14.06.2019 • 20:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Nach einem langen Winter und einem kühlen Mai werden doch die Tage länger und nach und nach auch wärmer. Die Vorsässe und Niederalpen sind bezogen, die Gärten und Balkone bepflanzt, die Schwimmbäder geöffnet. Es ist ein Glück, in unseren Breiten dieses alljährliche Erwachen der Natur erleben zu dürfen. Mit dem Aufblühen der Natur blüht bei uns Menschen auch Herz und Seele mit auf. Vieles, was mühsam, schwer und belastend ist, fällt leichter, wenn die Sonne scheint und wärmt. Papst Franziskus hat im Frühjahr ein apostolisches Schreiben mit dem Titel: „Christus vivit“, Christus lebt, veröffentlicht. Es richtet sich an die jungen Menschen und an das ganze Volk Gottes. Es beginnt mit dem Satz: „Christus lebt, er ist unsere Hoffnung und er ist die schönste Jugend der Welt. Alles, was er berührt, verjüngt sich, wird neu, füllt sich mit Leben.“ Es ist ein ermutigendes Dokument. Der Papst ist überzeugt von der Kraft und dem Potenzial, das in unserer Jugend liegt. Sie muss freilich ernstgenommen werden und man darf ihr auch etwas zutrauen, so der Pontifex. Erst dann können auch in schwierigem Gelände verborgene Knospen aufbrechen und zum Blühen kommen. Das sind Bilder der Hoffnung, auch für uns hier und heute. So wollen wir die Blumen sprechen lassen.

Hugo Mayer, Egg