Niemand fühlt sich für Fluglärm zuständig

Leserbriefe / 27.06.2019 • 18:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Der Landeshauptmann und Landesrat Rauch scheuen sich, dieses Problem zu lösen. Denn es ist wieder so weit: Wie jedes Jahr im Juni donnern gleich zwei Flugzeuge mit Fallschirmspringern an Bord über unsere Köpfe hinweg. Von 8 Uhr bis abends 20 Uhr, ohne Unterlass! Die VN machen auf der Titelseite noch Werbung für diese Umweltverschmutzer, das ist ja ein Hohn.

So weit ist diese Lärmbelästigung für über 100.000 Menschen im Rheintal ja normal, weil die Volksvertreter nichts dagegen unternehmen, um uns ein ruhigeres Leben ohne diesen nutzlosen und schädlichen Fluglärm zu ermöglichen. Seit zig Jahren müssen wir den Unfug dieser rücksichtslosen Fallschirmspringer erleiden. Es gibt keine Möglichkeit, diesen Herrschaften andere Aufstiegsrouten vorzuschreiben oder die bekannten Wünsche von uns zu erwirken, etwa Ruhezeiten betreffend. Die Segelfliegergruppe hat wenigstens ein leiseres Fluggerät im Einsatz, was die Sache etwas mindert, aber nicht löst.

Denn weniger Fluglärm wäre in der heutigen Zeit dringend nötig. Permanent wird über die Klimaschädigung gesprochen, es gibt bereits eine Ozonwarnung, deshalb gehört dieser unnötige Flugbetrieb sofort eingestellt. Wo bleiben erforderliche Maßnahmen dagegen? Besteht denn die Meinung, dass diese Dreckschleudern keine Abgase in die Luft blasen? Es sind wieder Wahlen, und ich kann versichern, dass keine der genannten Parteien wählbar ist, weil sie Bürger in dieser Sache nicht ernst nehmen.

Elmar Mayer, Dornbirn