Deutsche BAB-Maut

28.06.2019 • 15:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wer jetzt noch die deutsche Ausländer-Diskriminierungs-BAB-Maut schönreden will, muss sehr naiv oder besonders arrogant sein. Fakt ist, es gibt kein Land in Europa, wo dessen Bewohner die Autobahn-Benützungsgebühren auf irgendeine Art zurückerstattet bekommen oder von der Autobahn-Benützungsgebühr ausgenommen sind.

Ergo alle bezahlen gleich, nur Deutschland wollte eine reine „Ausländer-Maut“ einführen. Denn egal mit welcher Titulierung die Mautrefundierung erfolgt, Fakt bleibt trotzdem, dass deutsche Autofahrer die BAB ohne Maut (Refundierte Maut = keine Maut!) benützen könnten, aber alle anderen, sprich ausländischen Kfz, Maut bezahlen müssten. Die Begründung, dass die deutsche BAB mit Steuergeldern bezahlt wurde und die anderen gratis fahren, kann auf fast alle Autobahnen in Europa umgesetzt werden. Denn wer hat eigentlich die österreichischen Autobahnen finanziert? Die österr. Vignette gibt es erst seit 1. Jänner 1997. Hypothetisch angenommen: Die türkise Regierung Österreichs hätte den österreichischen Autofahrern die Vignette (Österreichische Autobahnmaut) mittels Kfz-Steuersenkung refundiert, das mediale Geheule und Klagen will ich mir gar nicht ausmalen (siehe die Einheimischen-Tarife für Lifte, Bäder etc., welche durch deutsche Klagen aufgehoben werden mussten).

Manfred Neurauter, Ludesch