Bildungsauftrag

01.07.2019 • 17:19 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Zum Bericht „Ruf nach Sexualer-
ziehung durch externe Experten“, VN vom 24. 6.2019:

Lehrervertreter wie Herr Witzmann scheinen hinsichtlich der Arbeit eines Großteils der sexualpädagogischen Vereine blauäugig zu sein. Diese sind nämlich ideologisch fragwürdig und vertreten das Konzept der sogenannten „sexuellen Bildung“, nämlich Anleitung zu
sexuellen Erfahrungen und forcierter Selbstentblößung der Schüler vor den anderen, worüber immer mehr erschütternde Klagen von Schülern und Eltern vorliegen. Was wir stattdessen brauchen, ist eine „auf Sexualität bezogene Bildung“, wo intime Fragen als Sachfragen verstanden und aufgegriffen werden. Die Schule hat einen ganz anderen, dem Selbstverständnis der Vereine zuwiderlaufenden Bildungsauftrag und nicht das Recht, die intimen Grenzen der Schüler zu überschreiten und sie in ihrer Einstellung zur Sexualität
ideologisch zu beeinflussen.

Dr. med Christian Spaemann,
Schalchen b. Mattighofen