In was für einer Gesellschaft leben wir?

Leserbriefe / 01.07.2019 • 19:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Awakening Europe Austria: Zehntausende aufgeweckte Christen aus vielen Nationen reisen an und beten für das gefährdete Europa, um es „aufzuwecken“ für ein neues Leben in Jesus Christus! Ein öffentlicher Verantwortungsträger zeigt seine Wertschätzung dafür! Vertreter anderer Parteien, genauso eingeladen, kommen nicht! Ein Pastor betet für diesen Besucher und segnet ihn im Namen Gottes. Was soll da falsch daran sein? Und dann diese mediale Häme und Verdrehung eines bis jetzt in Österreich einmaligen Events! M. E. zeigt sich damit auf beschämende Weise die Ignoranz und auch Meinungsmache österreichischer Journalisten. Solche Großveranstaltungen mit Huntertausenden finden auf der ganzen Welt statt. Seit 2013 sind nun auch in Österreich christliche Freikirchen staatlich anerkannt; weltweit zählen sie inzwischen über 700 Millionen. Geschichtswissen: Freikirchen sind die späten Nachkommen vieler vor Schwert und Scheiterhaufen geflüchteter österreichischer Waldenser und (Wieder)Täufer aus der radikalen Reformation (Zürich 1525), die ab dem 20. Jhdt. in ihre alten Heimaten zurückkommen. Weltweit sind evangelische Freikirchen die schnellst wachsenden Religionsgemeinschaften und transformieren ganze Länder und Kontinente! Zeitgleich: Gefördert mit öffentlichen Steuergeldern wird in Wien die „Gay-Parade“ gefeiert, mit der sexuelle Vielfalt zur neuen Religion gekürt wird. Welcher Gott wird dort angebetet? Dazu kein medialer Aufschrei!

Dr. Hella Hagspiel-Keller, Bregenz