Mangelhafter Kundenservice der ÖBB

01.07.2019 • 17:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Da ich keinen Führerschein besitze, in Bludenz wohne und in Feldkirch arbeite, bin ich auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, nehme aber regelmäßig das Fahrrad im Zug mit. Seit einiger Zeit fällt mir eine zunehmende Kunden(un)-freundlichkeit der ÖBB gegenüber Fahrgästen mit Fahrrad auf. Konkret handelt es sich um folgende drei Züge, die unter der Woche alle mit Wiesel-Doppelstock-Garnituren bedient werden: REX 5585, Feldkirch ab 17.14 Uhr, REX 5587 Feldkirch ab 17.44 Uhr und S1, Nr. 5625, Feldkirch ab 18.01 Uhr. Beim ersten fehlt meistens der Triebfahrzeugkopf mit stufenlosem Einstieg, der vorne durch eine Lok ersetzt wird, dafür befindet sich hinten ein Fahrrad-Transportwaggon mit Stufeneinstieg, wo man das Fahrrad mühsam hineinheben muss; beim zweiten ist beim betreffenden Waggon meistens die Türe defekt. Einzig letzterer ist meistens pannenfrei. Als ich kürzlich eine Schaffnerin darauf ansprach, wollte sie mir weismachen, dass der Triebkopf nach Wien zur Reparatur gegangen sei. Auf meine Antwort, dass das schon täglich der Fall sei, wusste sie keine Antwort mehr. Mit Kundenfreundlichkeit gegenüber Fahrgästen mit Fahrrad hat das meiner Meinung nach nichts mehr zu tun.

Andreas Bertolini, Bludenz