Zurcarohs Nebenrolle beim Weltturnfest?

02.07.2019 • 16:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Der Beginn der Weltgymnaestrada 2019 nähert sich und viele Sportler(innen) kommen zum Turnfest, bei welchem alles Platz haben sollte – auch Freude an der Bewegung sowie Gastfreundschaft. Die Werte der Weltgymnaestrada liegen nicht nur bei Individuum, sondern im faszinierenden, gemeinsamen Miteinander. Es gelten die gleichen Rahmenbedingungen, niemand wird als mehr- oder minderwertig eingestuft. Teilnehmer(innen) zeigen mit großem Engagement das, was sie einstudiert haben, und alle werden vom Publikum mit Applaus belohnt und bewundert.

Egal, ob sie davor bei anderen Veranstaltungen Preise oder „Standing Ovations“ bekommen haben, oder nicht. Eine dieser Gruppen sollte auch die heimische Akrobatikgruppe Zurcaroh sein. Dass sie ihren Auftritt beim Österreich-Abend in Dornbirn abgesagt hat, ist nicht nur für Weltgymnaestrada schade, sondern vor allem auch für die Gruppe selbst. Wie die Kommunikation zwischen Herrn Peterson da Cruz und dem Komitee des Veranstalters verlaufen ist, kennen nur die Beteiligten. Dennoch verwundert die merkwürdige Aussage des Leiters von Zurcaroh: „Wir waren als eine von 17 Gruppen (für den Österreich-Abend) vorgesehen. Das empfand ich uns gegenüber als respektlos.“ (VN, 28. 6. 2019). Dieses Statement zeigt seine (unsportliche) Kränkung und ist eher respektlos und herabwertend gegenüber den anderen 16 Gruppen, welche beim Österreich-Abend auftreten werden. Schade!

Dr. Ivo Šelner, Feldkirch