„Stunde der Heuchler“

Leserbriefe / 05.07.2019 • 19:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum Kommentar von Harald Walser vom 24. 6. 2019:

Jetzt werden schon fromme Christen von Herrn Walser als rechte Fundamentalisten hingestellt. Bisher hatten ja nur „echte Rechte“ sein Entzücken hervorgerufen. Welch eine Bereicherung seiner Lebensaufgabe. Dass man im Lager des Herrn Walser gewisse Ideologien pflegt, ist bekannt. In seinem Beitrag werden gewisse Dinge nicht offen ausgesprochen, aber sie schimmern durch. Fakt ist, dass jeder, der eine gegenteilige Meinung hat, als Rassist und Rechtsextremer diffamiert wird. Da behauptet Herr Walser in seinem Leserbrief vom 29. Juni noch, er sei sehr für Toleranz. Das ist wahre Heuchelei, Toleranz nur gegenüber Gleichgepolten und dazu noch auf dem linken Auge megablind. Europa hat christliche Wurzeln und Kultur. Man fragt sich allerdings, wie lange noch? Es stört Herrn Walser offensichtlich überhaupt nicht, dass eine Religion mit hartem Fundamentalismus in Europa
schleichend Einzug hält. Verständlich, wenn sein Lager dazu seinen Beitrag leistet. Übrigens, Herr Landau, als das Matthäusevangelium geschrieben wurde, gab es die Wiener Stadthalle noch nicht. Dazu mein Bibelzitat: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen!“ – egal ob Stadthalle oder Kammer.

Dr. Rudolf Rudari, Bürs