Insektensterben

09.07.2019 • 16:11 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Einerseits wird immer über das Aussterben von Arten gejammert, auch in Vorarlberg. Aber dort, wo wirklich etwas getan werden könnte, da geschieht nichts. Weder von denen, die jammern, und schon gar nicht von denen, die Mitverantwortung tragen, dem Umwelt-Landesrat und den Dorfkaisern und ihrer Mannschaft. Nehmen wir die Frutz als Beispiel: Sie ist im Rheintal ca. 7 km lang und hätte beidseitig riesige Flächen, wo sich Kleintiere wohlfühlen könnten. Aber sie werden praktisch an jedem lauen Sommerabend durch unmäßige Rauchschwaden (Feuer und auch Cannabis), Schmutz und Abfall vertrieben. Sie kommen nicht mehr so schnell zurück, wenn sie mal Rauch in der Nase hatten. Da sind eine kleine Wildbienenmauer, so klein, dass ich sie noch nicht mal gefunden habe, oder ein paar m2 Windschutzgürtel keine Alternative. Die Luftreinhalteverordnung bildete ein gutes Werkzeug dagegen, bis sie verwässert wurde. Die Grünen saßen da doch auch im Parlament? Die Schweizer dürfen nicht überall Feuer machen, leben sie deshalb schlechter? Die Frutz ist nur ein Beispiel, die Massenvertreibung an Kleinsttieren wird sicherlich an den meisten Vorarlberger Flüssen durchgeführt.

Konrad Bachmann, Muntlix