Rheinhochwasser

Leserbriefe / 10.07.2019 • 18:37 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Zum Leserbrief „Rheinhochwasser vom 12. 6. 2019“ vom 9. Juli:

Danke an Peter Kuster für seinen Leserbrief vom 9. Juli. Endliche einmal einer, der Klartext spricht! Die geplanten Rhesi-Aktivitäten schaffen nichts anderes als ein Auffangbecken im Oberlauf, das den Anstieg des Wasserspiegels im Unterlauf verzögert. Regnet es entsprechend lange und stark, dann ist die Wirkung des Auffangbeckens beendet und es kommt zur Überschwemmung im Unterlauf, dessen maximale Durchflussmenge kleiner ist als die des Oberlaufs. Die einzig wirksame Maßnahme dagegen ist die Vergrößerung des Querschnitts im Unterlauf. Da eine Verbreiterung nicht infrage kommt, müssen die Dämme (zwischen Rhein und Vorland und zwischen Vorland und außen) erhöht und verfestigt werden!

DI Dr. Bernd Oesterle, Hard