Kein Platz für die
gelben Säcke

Leserbriefe / 14.07.2019 • 19:35 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum Leserbrief „Bregenz verkommt im Plastikmüll“ von Birgit Pfeifer, VN vom 13. 7.2019:

Ich kann die Meinung von Frau Pfeifer nur voll unterstützen. Von Anbeginn habe ich Bürgermeister und Stadtrat klarzumachen versucht, dass diese Sache unausgegoren ist. Die ehemaligen Sammelstellen waren zwar mitunter „Sauhaufen“, aber das ist ein anderes Thema. Die erste Voraussetzung ist, dass geeignete Räumlichkeiten vorhanden sind, die den Hygienevorschriften und baulichen Vorschriften entsprechen. Das ist im Regelfall absolut nicht gegeben. Wir haben schon Probleme mit Restmüll-, Papier- und Biomüllunterbringung. Im Wohnbereich sind derartige Behältnisse weder optisch noch hygienisch zumutbar. Da müsste man ja jedes Teil mit warmen oder mindestens kaltem Wasser reinigen, ein Absurdum. Nach Auffassung der Entsorgungsfirma wäre das auch nicht notwendig, weil die Teile ja eingeschmolzen werden. So hätten die Sammelstellen völlig ausgereicht, und es wäre lediglich eine entsprechende Aufsicht (Ordnungsamt BRD) notwendig gewesen. Bei meinen täglichen Einkaufsrundfahrten muss ich, je nach Turnus, die gelben Säcke herumkugeln sehen. Aber unsere Stadtverwaltung ist kritikresistent und unsere Meinung gegenstandslos. So schaut’s aus, liebe Frau Pfeifer.

Ing. Gerhard Miltner, Bregenz