FPÖ-Historikerbericht

07.08.2019 • 15:57 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Der jetzt in Teilen veröffentlicht werdende „Historiker“-Bericht der FPÖ ist doch die sinnloseste Geldverschwendung. Wen will man für dumm verkaufen? Die Entstehungsgeschichte der FPÖ aufzuarbeiten ist unnötig, da sie jedem halbwegs Interessierten zur Genüge bekannt ist. Wichtig ist doch, zu wissen wie die FPÖ heute noch tickt, was man von ihr zu halten und zu erwarten hat.

Und von welchem ‚Un‘geist sie heute noch quer durch alle Gremien und Anhängsel durchzogen ist, erleben wir jetzt und heute fast im 24-Stunden-Takt. Dieser billige Pseudobericht kann doch nichts weiter sein, als der ebenso rührende wie ein für jeden seiner Sinne Mächtigen erfolglose Versuch, von den täglichen „Einzelfällen“ abzulenken. Wenn ich dann noch an das Ibiza-Video, oder an Aussagen wie „Das Recht hat der Politik zu folgen“ und „Ihr werdet Euch noch wundern, was alles möglich ist“ denke, kann ich nur sagen: Gebe der Himmel, dass dieser Partei nicht wieder aus reiner Machtgier die Möglichkeit gegeben wird, die versuchte Umwandlung Österreichs in einen autoritären Staat mit von der Regierung kontrollierten Medien und gegängelter Justiz zu verwirklichen.

Anton Hengl, Lauterach