Wölfe in unseren Wäldern

Leserbriefe / 08.08.2019 • 18:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum VN-Bericht „Problemwölfe im Fadenkreuz“:

Ist es eine Aufgabe der Funktionäre im World-Wildlife-Fund (WWF) in unseren Wäldern und Alpen, die für viele Menschen Erholungsgebiet und auch wichtiger Lebensraum für unsere Landwirte, der bäuerlichen Bevölkerung und deren Nutztiere (Weidevieh wie Schafe, Rinder etc.) sind, unbedingt wieder Raubtiere anzusiedeln bzw. auszuwildern? Wird unsere dichtbesiedelte menschliche Lebenssituation und deren Freizeitbedürfnisse zugunsten Vereinsinteressen negiert?

In Demokratien sind gewählte Politiker(innen) Verantwortungsträger für Entscheidungen in unseren, der wachsenden Bevölkerungsdichte angepassten „Naturlebensräumen“, dem z. B. auch unser Forstgesetz weitgehend Rechnung trägt. Daher an unsere zuständigen Entscheidungsgremien im Sinne aller Menschen, vor allem aber auch der bäuerlichen Bevölkerung und Tierhalter (Schafzüchter) die Bitte, nicht zuzulassen, dass Raubtiere wie Wölfe, aber auch fallweise Bären in unseren Wäldern und Alpgebieten entgegen aller Vernunft wieder angesiedelt werden! Ein Umfrageergebnis wie vom WWF-Österreich in den VN vom 20./21. Juli 2019 kundgemacht, darf und kann nicht Grundlage für politische Entscheidungsträger sein! Es sollen vielmehr der Vernunft folgend, Abschüsse = Entnahmen von Problemtieren = Wölfen, grundsätzlich erlaubt sein! Auch die Rechtsgestalter im europäischen Parlament müssen dem Rechnung tragen.

Erich Hansmann, Lochau