Klimapopulismus

11.08.2019 • 15:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

In den 80er-Jahren haben die Grünen für saubere Luft protestiert und das Auto war schuld, es wurde der Katalysator, die NOVA eingeführt, die Autos und der Treibstoff wurden teuer. Zwischen 1985 und 2010 die kritischen Schadstoffemissionen um durchschnittlich 88 Prozent reduziert. Kohlenstoffmonoxid-Emissionen um 93 Prozent und der Stickstoffoxide um 76 Prozent. Die Grünen waren am Boden, da kam ein Engel in Person von Greta Thunberg und eine neue Periode war geschaffen, Klimawandel. Viele Jugendliche gingen auf die Straßen, um für den Klimawandel zu protestieren und die Politik klinkte sich mit ein. Der schuldige war gefunden, das Auto, Elektroautos müssen her und eine CO2-Steuer einführen das sind die Argumente der neuen Bewegung. In der EU wurde für die Belastung in der Außenluft durch Stickstoffdioxid ein Grenzwert von 40µµg/m3 als Jahresmittelwert festgelegt. Da ein Zigarrenraucher den Grenzwert um das 20-fache überschreitet ist diese Regelung von der EU ein Hirngespinst. Die Dieselfahrzeuge wurden aus den Städten verbannt, das nächste werden die Benziner sein. Wenn es nach der EU geht, dürften eigentlich auch keine Elektroautos auf die Straßen, denn die erzeugen gleich viel Feinstaub wie die bestehenden Autos. Wo das ganze hinführt wird uns die Zukunft weisen, aber sicher nicht die Politik.

Ernst Scheiterbauer, Frastanz