Warm-up zum schmutzigsten Wahlkampf

11.08.2019 • 15:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

In großen Schritten wurden der derzeitigen Übergangsregierung nach der Angelobung Rosen gestreut, man wolle doch einem Expertenteam nicht zu nahe treten. Dieses Team hat sich bis jetzt in allen Punkten bestens bei seinen Herausforderungen bewährt; und steht jetzt aber unfreiwillig mitten drin, wie die Parteien bereits zum „Messer“ greifen und sich Schlammschlachten liefern, die jeder Beschreibung spotten. Was die Transparenz der Parteispenden betrifft, werden harte Attacken nächste Woche auch ins Parlament getragen werden. Was uns Wähler nicht verborgen bleibt, ist, dass keine der Großparteien wirklich Interesse an mehr Transparenz bei den Großspenden will, schuld sind ja jeweils immer die anderen.

Es ist immer dasselbe, mutieren Schuldzuweisungen plötzlich zur gefährdeten Beweislage, dann holt man zum Gegenschlag aus; von Fairness-Abkommen in diesem Wahlkampf merke ich nichts, im Gegenteil, schon jetzt wird unter der Gürtellinie attackiert. Die Wahlkämpfenden aller Couleurs sind es, die den gesunden Patriotismus des österreichischen Volkes mutwillig vernichten und uns für dumm verkaufen – und auf das sollten wir noch stolz sein? Land der Berge, Land am Strome – aber nicht mit solchen Politikern!

Sabine Windberger, Bregenz