Kein Platz für
Wölfe bei uns

12.08.2019 • 16:11 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

… laut Aussage von Landesrat Gantner. Warum entscheiden sich viele Politiker und Menschen oft für die bequemste und eigennützigste Lösung eines Problems? Wie wäre es, wenn man versuchte, mit dem Wolf zu leben, so wie früher? Früher hat das auch geklappt, es gab Hirten, Hirtenhunde und eingezäunte Weideflächen. Und wenn hin und wieder ein Schaf gerissen wird, tragisch, aber was solls? In der Welt sterben täglich Tausende Menschen und Millionen von Tieren, weil sie ermordet werden. Im Jahr werden 150 Milliarden Tiere durch den Menschen getötet, da kommt es auf das eine oder andere Schaf (welches dann ausnahmsweise einmal nicht durch einen Menschen getötet wird) wohl nicht an?

Der Mensch ist Teil der Natur und nicht umgekehrt und war früher mit ihr im Einklang. Wie unendlich weit sind wir davon abgekommen. Der Mensch sitzt auf dem hohen Ross und macht alles kaputt. Wir müssen einen Weg und eine Art finden, die uns wieder harmonisch mit unserer Natur und den dort lebenden Geschöpfen und auch unseren Mitmenschen umgehen und leben lässt, das sollte bei all unseren Entscheidungen unsere Orientierung sein. Ich appelliere an alle, überlegen Sie sich doch Lösungen, die zum Wohle aller Beteiligten sind.

Mia Luz, Rankweil