Konstruktive
Korrekturen

12.08.2019 • 16:11 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum  VN-Kommentar von Johannes Huber: Herr Huber hat seinen Kommentar unter dem Titel „Wer der FPÖ hilft“ getextet. Nun ja, inzwischen hat sich in der letzten Zeit bei vielen Wählern herumgesprochen, daß die Freiheitlichen seit Jahrzehnten nie eine gute Presse hatten. Man sollte als Staatsbürger schon auch darüber nachdenken, dass die FPÖ eine demokratisch legitimierte Partei in unserer Gesellschaft darstellt. Jedenfalls ist mir als Freiheitlicher dieser Kommentar sehr sauer aufgestoßen. Es ist mir als österreichischer Staatsbürger absolut nicht gleichgültig, was so in unserem Land politisch abläuft, und man möge sich erinnern, was für unschöne Dinge bei der ÖVP und SPÖ im negativen Sinne in den letzten Jahren Gesprächsthema war.

Der mündige und kritisch denkende Wähler lehnt unqualifizierte Unterstellungen ab, es gibt tatsächlich fähige FPÖ-Politiker, die mit Hausverstand und Vernunft die Geschicke des Staates im positiven Sinne erledigen. Immerhin geht es um unser neutrales Land, und die Menschen erwarten gute Arbeit.

Die gegenwärtige politische Zukunft Österreichs bedarf einiger konstruktiver Korrekturen. Meine Hoffnung besteht darin, dass dieses gegenseitige, unschöne Niedermachen endlich beendet wird, zumal diese vor einer Wahl praktizierten Ausgrenzungen mit demokratischen Gepflogenheiten absolut nichts zu tun haben. Erkennbarer Trend ÖVP-FPÖ? Warum nicht wieder diese bürgerliche Koalition?

Werner Giacomuzzi, Lochau